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Die nächsten Sendungen:

03.10. Barney Kessel (NDR Info)
09.10. Yusef Lateef (NDR Info)
11.10. "On Green Dolphin Street" (SWR2)
24.10. Jazzmusiker spielen Beethoven (NDR Info)
24.10. Thad Jones (SWR2)
21.11. Lennie Tristano (NDR Info)
21.11. Jaki Byard (SWR2)
28.11. Pioniere der E-Gitarre (NDR Info)
05.12. Dave Brubeck (SWR2)
19.12. Clark Terry (NDR Info)

Aktuelle Hinweise (z.B. Anfangszeiten): siehe NEWS-Leiste!

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Homepage von SWR2 Jazz
Redaktion: Günther Huesmann

SWR2 Livestream

Bisherige Sendungen für SWR2 Jazz: Liste

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Die erste Radiosendung (1981)

Der wiedergeborene Dionysos (NDR)
Es begann 1979 mit einer Reise durch Griechenland. Danach habe ich alles gelesen, was ich über die griechische Antike finden konnte – Burckhardt, Nietzsche, Pausanias, Georgiades, Homer... Sogar ein bisschen Altgriechisch-Lernen stand auf dem Programm und Sappho-Lesen im Original. Besondere Aufmerksamkeit fand bei mir Burckhardts Unterscheidung zwischen apollinischer und dionysischer Kultur. War das nicht eine Parallele zum Verhältnis zwischen klassischer Musik und Jazz? Bedeutete der Jazz nicht eine Neubelebung "dionysischer" Tugenden? Darüber schrieb ich 1980 den Aufsatz "Der wiedergeborene Dionysos. Jazz und die Antike" (Jazz Podium 2/1981). Diesen Text las auch Michael Naura vom NDR und bat mich um eine 75-minütige Radiosendung zum Thema.

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Jazz Welle Plus (1992-1995)

Mehr als 100 Sendungen
Anfang 1992 lud Barbara Ruland mich ein, für die Jazz Welle Plus in München (UKW 92,4 MHz) Sendungen zu machen. Marcus A. Woelfle gab mir die technische Einführung ins Selbstfahrer-Studio in der Titurelstraße, wo auch die Redaktion der Jazzzeitung residierte. Später zog das Studio in die Donaustraße um. Bis Anfang 1995 machte ich für die Jazz Welle mehr als 100 Sendungen, meist zweistündig und live "on air". Es waren vor allem Bop-Specials und Avantgarde-Specials, aber auch Neuheiten-Sendungen, gelegentlich auch ein Klassik-Klub oder Literatur-Klub. Die ersten Sendungen hießen "Die Bebop-Sänger" (19.03.92), "Jerry Bergonzi" (09.04.92), "Die vergessenen Pianisten der 50er-Jahre" (30.04.92) und "Misha Mengelberg" (12.05.92).

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WDR-Autor (2008-2019)

Mehr als ein Jahrzehnt
Als 2008 das Jazzprogramm des WDR ausgedehnt werden sollte, holte mich Martin Laurentius, damals WDR-Redakteur, ins Autorenteam. Meine ersten Sendungen entstanden noch fürs 25-Minuten-Format in WDR 5 („Jazz Twenty-Five“), dann wechselte der Jazz zu WDR 3. Über ein Jahrzehnt lang lieferte ich der Redaktion von Dr. Bernd Hoffmann eine monatliche Sendung (außer in der Sommerpause). Das Format betrug zunächst 60 Minuten (in Ausnahmefällen 30 Minuten) und wurde 2016 auf 120 Minuten ausgedehnt (in Ausnahmefällen 90 Minuten). Ab April 2018 bestanden die 120 Minuten aus einer Stunde Konzertmitschnitt und einer Stunde Feature-Sendung. Nachdem Bernd Hoffmann zum Jahresende 2018 in den Ruhestand gegangen war, wurden die Autorensendungen zum 1. April 2019 komplett abgeschafft.

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Liste der Sendungen für WDR Jazz

Liste der Sendungen für die Jazzwelle

Jazz Welle Plus in Wikipedia

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22.10.2020
Samstag, 24.10.: der Radio-Abend 20.15-21.00 NDR Info: Jazzmusiker spielen Beethoven 22.03-23.00 SWR2 Jazztime: Thad Jones

06.10.2020
09.10., NDR Info, 22.05 Uhr: JAZZ SPECIAL "ORIENTAL BLUE": Zum 100. Geburtstag von YUSEF LATEEF

06.10.2020
Thema Beethoven: BEETHOVEN UND DIE BLÄSER & BEETHOVENS JUGENDFREUND ANTON REICHA (2 Beiträge im Oktoberheft von BRAWOO)

23.09.2020
Über FLORIAN ARBENZ in Germering: "Allen Umständen zum Trotz ein großartiges Konzert. Dass Florian Arbenz grooven, also extrem treibend nach vorne spielen kann und die Zuhörer am liebsten mit den Fingern mitschnippen würden, zeigte er unter anderem bei der Komposition 'Groove Conductor'. Er behandelte sein um diverse Instrumente wie Kalimbas oder einen riesigen balinesischen Gong erweitertes Drumset wie ein vielschichtiges Melodieinstrument. Und wenn’s gar nicht mehr anders ging, dann pfiff er noch die normalerweise vom Sax geblasene Melodie. Damit schaffte Arbenz eine fast magische Stimmung. Das Publikum folgte gebannt jeder Volte des enorm einfallsreichen Perkussionisten und spendete am Ende den verdienten langen Beifall. Nach der Zugabe verspürte auch der Letzte im Saal ein Gefühl des Erleichterung darüber, dass er endlich wieder ein richtiges Konzert erleben durfte" - KLAUS GREIF, Münchner Merkur

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