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Adrian Teufelhart

Der notorische Progrocker wurde schon in seiner Kindheit mit hartem Basisstoff von Deep Purple und Black Sabbath sozialisiert. Später zog es ihn in eher artifizielle Klanglandschaften: Bei King Crimson, Yes und Gentle Giant fühlte sich der junge Teufelhart einst so richtig proggig wohl. Als das Progressive den Bach runterging – so um 1975 –, suchte er in anderen Musikwelten Zuflucht. Doch 20 Jahre später geriet er an die ersten Alben der Gruppe Spock’s Beard – und wurde wieder ein überzeugter Progrocker. Es fühlte sich an, so meinte er, „wie wenn man nach langen Jahren in die Heimatstadt zurückkehrt“.

Für das Magazin FIDELITY rezensiert Teufelhart seit 2012 rockige, meist proggige Neuheiten. Darunter waren Alben von Deep Purple, Dream Theater, Gong, Haken, King Crimson, Motorpsycho, Opeth, Spock's Beard, Steven Wilson und vielen anderen.

Seit 2016 stellt er außerdem in der FIDELITY-Rubrik "Longtrack" ausgewählte Longsongs von gestern und heute vor - Tracks wie Deep Purples "April", Mike Oldfields "Amarok" oder Steven Wilsons "Raider II".

Ausgewählte Texte von Adrian Teufelhart:

Deep Purple
April (Longtrack, 1969)
Now What?! (Album, 2013)
inFinite (Album, 2017)

Genesis
Supper's Ready (Longtrack, 1972)

Spock's Beard
The Doorway (Longtrack, 1995)
Brief Nocturnes And Dreamless Sleep (Album, 2013)
The Oblivion Particle (Album, 2015)

Steven Wilson
Raider II (Longtrack, 2011)
The Raven That Refused To Sing (Album, 2013)
Hand. Cannot. Erase (Album, 2015)
4 1/2 (Album, 2016)


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23.09.2020
Über FLORIAN ARBENZ in Germering: "Allen Umständen zum Trotz ein großartiges Konzert. Dass Florian Arbenz grooven, also extrem treibend nach vorne spielen kann und die Zuhörer am liebsten mit den Fingern mitschnippen würden, zeigte er unter anderem bei der Komposition 'Groove Conductor'. Er behandelte sein um diverse Instrumente wie Kalimbas oder einen riesigen balinesischen Gong erweitertes Drumset wie ein vielschichtiges Melodieinstrument. Und wenn’s gar nicht mehr anders ging, dann pfiff er noch die normalerweise vom Sax geblasene Melodie. Damit schaffte Arbenz eine fast magische Stimmung. Das Publikum folgte gebannt jeder Volte des enorm einfallsreichen Perkussionisten und spendete am Ende den verdienten langen Beifall. Nach der Zugabe verspürte auch der Letzte im Saal ein Gefühl des Erleichterung darüber, dass er endlich wieder ein richtiges Konzert erleben durfte" - KLAUS GREIF, Münchner Merkur

22.09.2020
25.09., 22.05 Uhr, NDR Info: OSCAR BROWN JR.

22.09.2020
Über das Solokonzert von FLORIAN ARBENZ in Germering: "Was Arbenz an differenzierter Sperrigkeit, intellektueller Herausforderung, aber auch an hingebungsvollem Raffinement bot, gehört einfach in die Rubrik perkussiver Extravaganz. Variantenreich schlägt und klopft, reibt und streichelt er sein umfangreiches Drum-Set, zu dem auch einige „neu erfundene Schlaginstrumente eines Freundes“ gehören, wie Arbenz zwischen den einzelnen Nummern erzählt. Bei ihm entwickeln sich die Stücke logisch, aus einer inneren Notwendigkeit heraus. Er gliedert den Puls, öffnet ihn, seziert ihn, um Rhythmen zu verdichten. Dann wieder bringt er Luft in diese improvisierten Kompositionen, lässt sie atmen und kommt damit dem menschlichen Herzschlag auf ganz besondere Weise näher. Impressionistische Zartheiten gehören ebenso zu seinen Ausdrucksmitteln wie kraftvolle Klanggewitter. So wurde es ein kurzweiliger Abend, voller Emotion und Intelligenz, mit reichlich Spiritualität, aber auch einer ordentlichen Portion Körperlichkeit. - JÖRG KONRAD, kultkomplott.de

22.09.2020
Die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG zum Konzert am 18.09.: "Just als TINEKE POSTMA im Flieger von Amsterdam nach München saß, um am Abend mit FLORIAN ARBENZ im Duo zu spielen, gab es eine neue Richtlinie: Alle Einreisenden aus den Niederlanden nach Deutschland müssen 1. bei ihrer Ankunft auf Covid 19 getestet werden und 2. so lange in Quarantäne, bis das Ergebnis des Tests vorliegt. Somit stand der Schweizer Schlagzeuger Florian Arbenz um 19.30 Uhr allein auf weiter Bühne des Orlandosaales der Stadthalle, während eine der besten europäischen Saxofonistinnen nur zweihundert Meter Luftlinie entfernt im Zimmer ihres Hotels festsaß."

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